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Für Sie gelesen - Literatur aus dem BGFA
Hev b 5 und Hev b 13 als Marker für die Ermittlung des allergisierenden Potenzials von LatexhandschuhenIm Rahmen dieser multizentrischen Untersuchung, an der neben dem Rubber Research Institute of Malaysia (RRIM) als Initiator dieser Studie auch das Johns Hopkins Asthma and Allergy Center in Baltimore (USA) und das BGFA beteiligt waren, wurden 24 verschiedenen kommerziell erhältliche Naturlatex-Handschuhe hinsichtlich ihres Protein- und Gesamtlatexallergengehaltes sowie der Konzentration der Latexeinzelallergene Hev b 1, 2, 3, 5, 6.01 und 13 überprüft. Der Gesamtlatexallergengehalt wurde mit IgE-Inhibitionstests unter Verwendung von definierten Poolseren latexallergischer Patienten bestimmt. Die Quantifizierung der Latexeinzelallergene erfolgte mit dem Sandwich- ELISA, der auf monoklonalen bzw. und polyklonalen Antikörpern basiert. Eine schrittweise multiple Regressionsanalyse wurde eingesetzt, um allergene Markerproteine identifizieren zu können, die eine bestmögliche Extrapolation der Allergenität der Handschuhmaterialien erlaubt.
Die Ergebnisse zeigten, dass alle sechs Naturlatexallergene in einigen Naturlatexhandschuhen nachweisbar waren. Das Gesamtallergenpotenzial der untersuchten Naturlatexhandschuhe konnte am besten durch die Einzelallergene Hev b 5 und Hev b 13 abgeschätzt werden. Hev b 5 und Hev b 13 erwiesen sich somit als geeignete Markerallergene.
MZ


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