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Zytokinproduktion bei Asthmatikern
Obwohl die meisten Asthmatiker sich im Hauttest auch als Atopiker erweisen, verbleibt etwa ein Drittel, bei denen keine Sensibilisierung nachgewiesen werden kann. Dies bezeichnet man als nicht-atopisches oder intrinsisches Asthma. Frühere Arbeiten haben gezeigt, dass eine Überproduktion von Interleukin-5 (IL-5) in Blut- und Lavagezellen sowohl bei dem atopischen als auch bei dem nicht-atopischen Asthma auftritt. IL-5 wirkt auf aktivierte B-Zellen und steigert die Antikörperproduktion, ist aber hauptsächlich ein Überlebens- und Aktivierungsfaktor für Eosinophile. Eine erhöhte IL-4-Produktion findet sich dagegen nur bei Atopikern. IL-4 ist in der Lage, entzündungsfördernde Botenstoffe auf Normalwerte herabzuregulieren. Mittlerweile gibt es Beobachtungen, die darauf hinweisen, dass diese beiden Asthmatypen sich immunologisch nicht unterscheiden.
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| Die Ursache von Asthma kann vielfältig sein. |
Die Studie von Bettiol et al. befasst sich deshalb mit der Zytokinproduktion (IL-4, IL-6, IFNg, TNFa) aus peripherem Blut bei atopischem und nicht atopischem Asthma. Gamma-Interferon wirkt regulierend auf die Antikörperproduktion.
In beiden Asthmagruppen zeigte sich eine erhöhte Anzahl an Eosinophilen sowohl im Blut als auch im Sputum sowie ein erhöhtes Gesamt-IgE. Endotoxin induzierte in beiden Gruppen eine erhöhte IL-6-Produktion. Erhöhtes IL-4 und vermindertes IFNg ließen sich dagegen ausschließlich bei den Atopikern nachweisen.
VL



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