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Molekulare Marker zur Krebsfrüherkennung
Projektkürzel: IPA-56-MoMar
Laufzeit: 01/2008 - 12/2012
Projektkoordinator: PD Dr. B. Pesch
Beteiligte Kompetenz-Zentren: Epidemiologie, Molekulare Medizin, Medizin, Allergolgoie/Immunologie
Deskriptoren: Prävention, Gefahrstoffe
Anlass/Ziel: Die steigenden Zahlen, hohe Kosten und schlechte Prognosen berufsbedingter Krebserkrankungen sind eine der größten Herausforderungen für die arbeitsmedizinische Vorsorge. Die Zahlen sind u. a. eine Folge der langen Latenzzeiten dieser Erkrankungen. Zwischen der Exposition gegenüber krebserregenden Schadstoffen, deren Gefahrenpotenziale in der Vergangenheit oft nicht hinreichend bekannt waren, und der Entdeckung eines bösartigen Tumors können mehrere Jahrzehnte vergehen. Bei Tumoren ist aber eine frühzeitige Diagnose der Erkrankung von herausragender Bedeutung für eine erfolgreiche Therapie. Deshalb nimmt die Sekundärprävention in Form von nachgehenden Untersuchungen eine wichtige Stellung bei der Lösung der Gesamtproblematik ein. Diese bieten die Möglichkeit, eine Früherkennung nicht nur mit herkömmlichen Untersuchungsmethoden durchzuführen, sondern auch parallel dazu verbesserte Methoden und neue Krebsmarker zu evaluieren. Schwerpunkt dieses Projektes sind die asbestassoziierten Krebserkrankungen. Es soll geprüft werden, ob und in welchem Umfang eine Kohorte zur Validierung von neuen, nicht-invasiven molekularen Markern zur Früherkennung von Mesotheliomen und asbestassoziierten Lungentumoren rekrutiert werden kann.
Material/Methode: Auswahl eines geeigneten Hochrisikokollektivs, Klärung der Zahl der rekrutierbaren Probanden und der Verfügbarkeit von Daten zur Klinik, Exposition und zu den Konfoundern, Abklärung des Umfangs der Untersuchungen und der Logistik den Probentransports, Zusammenstellung eines Marker-Panels sowie Entwicklung der Instrumente zur Studiendurchführung.


Webcode 509952