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¬© Institut für Prävention und Arbeitsmedizin
der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA)
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> Arsenbelastung

Analyse früher molekularer Veränderungen im Genom arsenexponierter humaner Urothelzellen in Abhängigkeit von der zellulären Aufnahme und der Biotransformation einzelner Arsenspezies

Laufzeit: 09/2008 - 08/2010

Projektleiter-IPA: Dr. Georg Johnen

Anlass/Ziel:
Arsen wird von der WHO als eine der wichtigsten gesundheitsgefährdenden Trinkwasserbelastungen angesehen. Dabei sind die Mechanismen der arseninduzierten Kanzerogenese sehr komplex und in vielen Teilen noch nicht verstanden. Ziel dieses von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Verbundprojektes ist die Erforschung der Entstehung von Harnblasenkarzinomen infolge einer Arsenbelastung. Vier Fragestellungen stehen dabei im Mittelpunkt: Welchen Beitrag liefern die verschiedenen Formen des Arsens bei der Harnblasenkanzerogenität, findet eine Biotransformation des Arsens statt, inwieweit tragen Arsenspezies im Blut oder Urin zur Tumorentstehung in der Harnblase bei und durch welche Mechanismen kommt es zur Entartung der Zellen der Harnblase?

Methode:
Aufgabe des IPA wird es sein, die im Projektantrag entwickelten Modelle zur Kanzerogenese auf molekularer Ebene zu testen. Dabei werden sowohl genetische als auch epigenetische Veränderungen infolge verschiedener Arsenexpositionen durch die Messung von mRNAs, microRNAs, DNA-Methylierung und DNA-Mutationen bestimmt. Insbesondere chronischer Expositionen gegenüber niedrigen Konzentrationen und frühe Veränderungen sollen im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen.

Kooperationspartner:

  • Institut für Hygiene und Arbeitsmedizin (Universitätsklinikum Essen)
  • Institut für Umweltanalytik (Universität Duisburg-Essen)
Ruhr-Universität Bochum  

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