- > Zurück
- > Dieselmotorenemissionen
Genotoxizität von partikulären Dieselmotoremissionen (DME): Einfluss von in der Entwicklung befindlichen Designer-Kraftstoffen
Gefördert durch
- Volkswagen AG
- Daimler-Chryler AG
- Shell AG
- Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V
Projektleitung
PD Dr. Jürgen Bünger
Laufzeit
10/05-12/06
Thema
Aus arbeits- und umweltmedizinischer Sicht ist es geboten, die Änderungen der DME aus der motorischen Verbrennung
bei der Neu- und Weiterentwicklung von Motoren, Abgasreinigungssystemen und Kraftstoffen zu erfassen. In dieser Studie wird der Einfluss von so genannten Designer-Kraftstoffen auf die gesundheitsrelevanten Emissionen eines Dieselmotors im Vergleich zu biogenem und fossilem Kraftstoff untersucht. Die verwendeten Designer-Kraftstoffe werden aus Erdgas (Gas to Liquid, GtL) bzw. Biomasse (Biomass to Liquid, BtL) hergestellt.
Studiendesign
Vom Institut für Technologie und Biosystemtechnik der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig
werden mit Abgaspartikulat aller Kraftstoffe belegte Glasfaserfilter gekühlt geliefert. Die filtergesammelten Partikulate werden einer Soxhlet-Extraktion mit Dichlormethan unterzogen und anschließend im so genannten Ames-Test (AMES et al. 1973 und 1975) auf ihre mutagene Wirkung untersucht. Die vorliegende Studie benutzt das revidierte Standardtestprotokoll von MARON und AMES aus dem Jahr 1983 mit und ohne metabolische Aktivierung durch mikrosomale Monooxygenasen.
Aufgabe des IPA
Leitung der Mutagenitätsuntersuchungen, arbeitsmedizinisch-toxikologische Auswertung, Publikation der Studienergebnisse.
Kooperationspartner
- Prof. Dr. Ernst Hallier, Abt. Arbeits- und Sozialmedizin, Georg-August-Universität Göttingen
- Prof. Dr. Jürgen Krahl, Fachhochschule Coburg
- Prof. Dr. Ing. Axel Munack, Institut für Technologie und Biosystemtechnik, FAL Braunschweig


Webcode 503808